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	<title>Ralf Koss</title>
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	<description>&#124; Kultur &#124; Journalismus &#124; Geschichten &#124; Literatur &#124; Film &#124; Gesellschaft &#124;</description>
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		<title>Ensemble Provocale &#8211; Chorkonzert in St. Maximilian, Ruhrort</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 09:53:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Koss</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ins Haus flatterte vor ein paar Tagen der Hinweis auf ein Konzert in der Ruhrorter Kirche St. Maxiliam. Diesen Hinweis veröffentliche ich gerne, weil er mir Gelegenheit gibt, das in Ruhrort seit nunmehr etwas über einem Jahr intensive Engagement für die Kultur zu unterstützen. Das Ganze firmiert unter dem Titel &#8222;Kreativkreis Ruhort&#8220; und wirkt inzwischen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadionbus.wordpress.com&amp;blog=3841789&amp;post=1116&amp;subd=stadionbus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ins Haus flatterte vor ein paar Tagen der Hinweis auf ein Konzert in der Ruhrorter Kirche St. Maxiliam. Diesen Hinweis veröffentliche ich gerne, weil er mir Gelegenheit gibt, das in Ruhrort seit nunmehr etwas über einem Jahr intensive Engagement für die Kultur zu unterstützen. Das Ganze firmiert unter dem Titel &#8222;Kreativkreis Ruhort&#8220; und wirkt inzwischen über den Stadtteil hinaus. In Ruhrort verbindet sich im Moment aufs Vortrefflichste die Basisarbeit für Kultur vor Ort mit dem Anliegen, dieses Kulturleben in der Öffentlichkeit präsent zu machen. Es gelingt, auf die Bedeutung von Kultur zu verweisen und sie als Bereicherung im alltäglichen Leben erkennbar zu machen. Hier also der Konzerthinweis:</p>
<blockquote><p>Zum letzten Konzert der Veranstaltungsreihe &#8222;MAXI-Musik&#8220; in diesem Jahr lädt der Kreativkreis Ruhrort am kommenden Samstag, 12. November, 18 Uhr, in die St. Maximilian Kirche zu Ruhrort ein. Unter dem Titel „Unsere Väter hoffen auf dich &#8211; Vom Miserere zum Halleluja“ ist das Ensemble Provocale unter der Leitung von Sebastian Voges zu hören. Solist des Abends ist der Cellist Roland Schwark.</p>
<p>Das Miserere von Gregorio Allegri (1582-1652) ist eine berühmte a cappella-Vertonung des 51. Psalms. Den drei Brahmsmotetten op. 110 stehen seine rauschenden Fest- und Gedenksprüche gegenüber. Beide Zyklen werden getrennt durch Arvo Pärts archaische Klänge, die wie eine Tabula Rasa wirken und den Weg zum Halleluja bereiten, mit dem der Pole Jozef Swider den großen Bogen des Konzertes beschließt.</p>
<p>Der etwa 25-köpfige Kammerchor „Ensemble Provocale“ aus Düsseldorf, 1983 von Sebastian Voges, dem in Essen geborenen Sänger und Kirchenmusiker, gegründet, präsentiert sich unter seiner Leitung auf hohem musikalischen Niveau. Roland Schwark spielt ein Instrument aus dem Jahre 1802, das in der Geigenbauwerkstatt Matthias Neuner in Mittenwald gefertigt wurde.</p>
<p>Eintrittskarten zum Preis von acht Euro, ermäßigt fünf Euro, gibt es im Vorverkauf beim Friseursalon Westerhelweg auf dem Neumarkt bzw. im Hunde-Café in der Weinhagenstraße 28 sowie an der Abendkasse in der St. Maximilian Kirche. Veranstaltungspate des Konzertes ist die Hafengesellschaft Duisport.</p></blockquote>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stadionbus.wordpress.com/1116/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stadionbus.wordpress.com/1116/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/stadionbus.wordpress.com/1116/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/stadionbus.wordpress.com/1116/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/stadionbus.wordpress.com/1116/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/stadionbus.wordpress.com/1116/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/stadionbus.wordpress.com/1116/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/stadionbus.wordpress.com/1116/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/stadionbus.wordpress.com/1116/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/stadionbus.wordpress.com/1116/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/stadionbus.wordpress.com/1116/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/stadionbus.wordpress.com/1116/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/stadionbus.wordpress.com/1116/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/stadionbus.wordpress.com/1116/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadionbus.wordpress.com&amp;blog=3841789&amp;post=1116&amp;subd=stadionbus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Was für ein kulturhistorischer Schatz: Die Protokolle der Duisburger Filmwoche</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 07:21:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Koss</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern begann die 35. Duisburger Filmwoche. In diesem Jahr lässt sich aber nicht nur über das Programm der Filmwoche berichten. In diesem Jahr ist dank der Mitarbeiter der Duisburger Filmwoche ein wahrer Schatz für historisch interessierte Menschen im Netz zu entdecken. Auf einer eigenen Seite wurden die &#8222;Duisburger Protokolle&#8220; online gestellt. Diese Protokolle umfassen einerseits [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadionbus.wordpress.com&amp;blog=3841789&amp;post=1122&amp;subd=stadionbus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern begann die <em><a href="http://www.duisburger-filmwoche.de/festival11/index.html">35. Duisburger Filmwoche</a></em>. In diesem Jahr lässt sich aber nicht nur über das Programm der <em>Filmwoche</em> berichten. In diesem Jahr ist dank der Mitarbeiter der <em>Duisburger Filmwoche</em> ein wahrer Schatz für historisch interessierte Menschen im Netz zu entdecken.<a href="www.protokult.de"> Auf einer eigenen Seite wurden die &#8222;Duisburger Protokolle&#8220; online gestellt.</a> Diese Protokolle umfassen einerseits die Inhalte der seit 1980 gezeigten Dokumentarfilme und fassen darüber hinaus die nach den Filmen enstandenen Diskussionen ergebnishaft zusammen. Natürlich werden sich an den &#8222;Duisburger Protokollen&#8220; alle Filminteressierten begeistern können, doch darüber hinaus lassen sich als Zeugnis für kultur- und sozialhistorische Entwicklungen der letzten 30 Jahre lesen. Die Themenauswahl bei den gezeigten Filme, die Art der Diskussionen, die entstehenden Fragen, all das zusammen bietet eine Erfahrung von Geschichte nah am tatsächlichen Geschehen. Auf die Seite der Duisburger Protokolle lässt sich immer wieder zurückkehren. Die Fülle des Archivsmaterials ist immens.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stadionbus.wordpress.com/1122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stadionbus.wordpress.com/1122/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/stadionbus.wordpress.com/1122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/stadionbus.wordpress.com/1122/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/stadionbus.wordpress.com/1122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/stadionbus.wordpress.com/1122/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/stadionbus.wordpress.com/1122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/stadionbus.wordpress.com/1122/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/stadionbus.wordpress.com/1122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/stadionbus.wordpress.com/1122/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/stadionbus.wordpress.com/1122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/stadionbus.wordpress.com/1122/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/stadionbus.wordpress.com/1122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/stadionbus.wordpress.com/1122/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadionbus.wordpress.com&amp;blog=3841789&amp;post=1122&amp;subd=stadionbus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Kindheit im Ruhrort der 50er und 60er Jahre</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 14:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Koss</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ruhrort war die Welt meiner Kindheit. Dort habe ich bis zu meinem sechsten Lebensjahr auf der Dr.-Hammacher-Straße gewohnt. Dort bin ich weiterhin zur Grundschule an der Fürst-Bismarck-Straße gegangen, als wir nach Meiderich umzogen. Ruhrort und der Rhein waren für mich Teil einer lichten Welt. Für mich lag Ruhrort eigentlich an der Nordseeküste gleich neben Katwijk, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadionbus.wordpress.com&amp;blog=3841789&amp;post=1109&amp;subd=stadionbus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ruhrort war die Welt meiner Kindheit. Dort habe ich bis zu meinem sechsten Lebensjahr auf der Dr.-Hammacher-Straße gewohnt. Dort bin ich weiterhin zur Grundschule an der Fürst-Bismarck-Straße gegangen, als wir nach Meiderich umzogen. Ruhrort und der Rhein waren für mich Teil einer lichten Welt. Für mich lag Ruhrort eigentlich an der Nordseeküste gleich neben Katwijk, wo ich einmal für einen kurzen Urlaub war. Schon Meiderich gehörte zum dunkler werdenden Landesinneren, Oberhausen war tiefstes Festland. Grau, staubig und trocken.</p>
<p>In Ruhrort gab es immer den Rhein, wo alles hell und weit wurde. Selbst die größten Dinge wurden beim Blick rheinabwärts ganz klein. Das war anders als im Landesinneren, wo Häuser die Sicht versperrten und alles Große hinter der nächsten Ecke verschwand. Im Hafen lagen die Dinge offen. Nichts behinderte meine kindliche Neugier. Schiffe waren beim An- und Ablegen zu beobachten. Abgedeckte Planken gestatteten Blicke in die Bäuche eines jeden Lastschiffs. Die Kräne als riesige Vögel mit großen gefährlichen Schnäbeln auf der anderen Seite des Hafenbeckens verlangten Respekt. Ich konnte mir aber selbst ein Bild von ihnen machen anders als von den Hochöfen. Der Hafenmund, das Eisenbahnbassin und die Mühlenweide gehörten immer zu meinem Zuhause. Für den Haniel-Spielplatz an der Dr.-Hammacher-Straße galt das einige Zeit auch, doch spätestens ab der Einschulung war er nur noch etwas für kleine Kinder.</p>
<p>Es gibt eine Sehnsuchtswelt Ruhrort für mich. Gestern Morgen beim Frühstück merkte ich, wie intensiv auch der heute nicht mehr vorhandene Haniel-Spielplatz diese Sehnsuchtswelt mit Gefühlen speist. Ich blätterte in der <a href="http://www.ruhrort.de/images/Blickpunkt/blickpunkt14.pdf">September-Ausgabe von <em>Blickpunkt Ruhrort</em> </a>und mit einem Schlag war lebendig, was damals noch nicht Sprache war. Was reine Lust an heißen Sommertagen im Spielplatzsand war. Was spannungsvolles Hangeln an Klettergerüsten war, wo aus den Wasserdüsen dieser Klettergerüste in den 60ern kaum einmal Wasser kam und die immer vorhandene Hoffnung auf den Spaß beim Toben im Nassen so oft enttäuscht wurde.</p>
<p>Auf Seite neun dieser Ausgabe von <em>Blickpunkt Ruhrort</em> wird mit kurzem Text und drei Fotos an den Haniel-Spielplatz erinnert. Ich vermute, die Fotos sind nicht allzu lange nach der Eröffnung 1956 aufgenommen worden. Ich war damals noch nicht auf dieser Welt, dennoch machte sich das kleine Kind in mir von jetzt auf gleich mit schillernden Gefühlen bemerkbar. Nicht viel hatte sich nämlich in der Zeit bis zu den 60ern am Spielplatz verändert. Die Pflanzen rundherum waren größer geworden. Die Schlangenbemalung der Betonröhren hatte ich nicht mehr gekannt. Der Anblick der Spielgeräte war mir vertraut. Das war mein Zuhause. Dieses öffentliche Gelände war ein Teil von mir. Das ist es immer noch.</p>
<p>Auf der Unternehmensseite von Haniel sind <a href="http://www.haniel.de/public/de/group/Geschichte/blickpunkt_ruhrort">weitere </a><a href="http://www.haniel.de/public/de/group/Geschichte/blickpunkt_ruhrort">Fotos vom Haniel-Spielplatz </a>zu sehen. Die meisten dieser Fotos sind offensichtlich zu dokumentarischen Zwecken der Spielplatzarchitektur gemacht worden. Einige wenige zeigen das Kinderleben Ende der 50er und was dabei sofort auffällt, wie viele Kinder auf diesem Spielplatz zu sehen sind.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stadionbus.wordpress.com/1109/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stadionbus.wordpress.com/1109/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/stadionbus.wordpress.com/1109/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/stadionbus.wordpress.com/1109/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/stadionbus.wordpress.com/1109/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/stadionbus.wordpress.com/1109/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/stadionbus.wordpress.com/1109/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/stadionbus.wordpress.com/1109/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/stadionbus.wordpress.com/1109/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/stadionbus.wordpress.com/1109/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/stadionbus.wordpress.com/1109/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/stadionbus.wordpress.com/1109/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/stadionbus.wordpress.com/1109/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/stadionbus.wordpress.com/1109/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadionbus.wordpress.com&amp;blog=3841789&amp;post=1109&amp;subd=stadionbus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Wenn Jugendliche für ihre Wirklichkeit Worte finden</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 10:50:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Koss</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit September 2009 leite ich im Duisburger Norden eine Schreibwerkstatt für Jugendliche. Diese Schreibwerkstatt hat ihre Heimstatt im Obermarxloher Jugendzentrum Zitrone und bei der Durchführung kooperiert das Jugendzentrum mit den umliegenden Schulen. Im letzten Schuljahr war die Kooperation mit der Förderschule Kopernikusstraße besonders erfolgreich. Davon kann man sich selbst überzeugen. Denn aus den bis März [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadionbus.wordpress.com&amp;blog=3841789&amp;post=1050&amp;subd=stadionbus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit September 2009 leite ich im Duisburger Norden eine Schreibwerkstatt für Jugendliche. Diese Schreibwerkstatt hat ihre Heimstatt im Obermarxloher Jugendzentrum Zitrone und bei der Durchführung kooperiert das Jugendzentrum mit den umliegenden Schulen. Im letzten Schuljahr war die Kooperation mit der Förderschule Kopernikusstraße besonders erfolgreich. Davon kann man sich selbst überzeugen. Denn aus den bis März von den Jugendlichen geschriebenen Texten habe ich eine Auswahl vorgenommen,  damit sie einer größeren Öffentlichkeit zugänglich sind. Gesammelt sind sie in einem kleinen Buch erschienen, <a href="http://stadionbus.files.wordpress.com/2010/07/schreibwerkstatt_ansicht.pdf">das hier im pdf-Format lesbar ist</a>. Die erste Teilauflage des Drucks ist bereits vergriffen. Nach den Sommerferien gibt es Nachschub.</p>
<p>Für das Buch habe ich ein längeres Vorwort geschrieben, das ich in Auszügen hier vorstellen möchte, weil so etwas wie literarisches Schreiben in einer Welt wie dem Duisburger Norden von besonderer Bedeutung ist. Es ist eine Welt, in der die Jugendlichen normaler Weise nicht lesen. Warum sie trotz ihrer Distanz zur Literatur berührende Texte geschaffen haben, konnte ich hoffentlich im Vorwort deutlich machen.</p>
<blockquote><p>[...] Bei der Lektüre wird ein Leser nämlich bald feststellen, wie offen die Jugendlichen sich in ihren Texten äußern und wie sie uns auf diese Weise einen Einblick in ihre Lebenswirklichkeit gewähren. Außerdem wird er auch immer wieder etwas erkennen, was ich in Anlehnung an die Malerei „Naive Poesie“ nennen möchte. Bewusst setze ich dieses zweckfreie, dem künstlerischen Schaffen zugeordnete Ergebnis der Schreibwerkstatt vor all den praktischen Nutzen, den so eine Schreibwerkstatt auch mit sich bringt. Ja, die Jugendlichen gewannen Möglichkeiten hinzu, sich auszudrücken und verbesserten ihre Sprachkompetenz. Ja, die Jugendlichen haben an ihrer Wahrnehmung der Wirklichkeit und ihrer selbst gearbeitet. Denn dieses Wahrnehmen ist die erste Voraussetzung, um Worte zu finden. Ja, die Jugendlichen mussten ausdauernd und konzentriert sein, um ihre Texte zu erstellen und sie erlebten mit, wie durch längeres, kontinuierliches Arbeiten an einer Sache aus zunächst kleinen Dingen etwas Großes erwächst. All das hat auch in der Schreibwerkstatt stattgefunden. All das wirkt sofort sinnvoll, wenn einem die Klage von Wirtschaftsverbänden über die Qualifikation von Schulabgängern in den Ohren klingt.</p>
<p>Wieso aber ist die Poesie in meinen Augen so viel wichtiger in der Schreibwerkstatt? Wie passt Poesie zu Jugendlichen, die selten lesen und bis dahin wenig mit Literatur anfangen konnten? Es gibt einen einzigen Grund: Erst der Umweg über die Poesie macht es möglich, an praktischen Nutzen zu denken. Denn gerade bei diesem von Erwachsenen eingeforderten praktischen Nutzen waren die Jugendlichen vorsichtig geworden. Zu häufig hatten sie die Erfahrung gemacht, dieser Zweckorientierung nicht genügt zu haben. Wer vorsichtig geworden ist, hält sich aber entweder zurück, wenn er sich ausdrücken soll oder er versteckt diesen Moment des Ausdrucks in einer Flut von anderen Worten, damit dieser Ausdruck nicht so schnell auffindbar ist. Beides erschwert eine zielgerichtete Bildung ungeheuer, manchmal wird sie dadurch unmöglich.</p>
<p>In dem Moment kommt die Poesie ins Spiel. In der Poesie herrschen andere Gesetze. Gelingen ist hier nicht eine Frage von richtig oder falsch. Gelingen heißt hier, sich zur eigenen Wahrheit zu bekennen und dafür einen gestalteten Ausdruck zu finden. Das braucht Mut, weil die Jugendlichen etwas von sich preisgeben müssen. Sie müssen es riskieren, sich auf einem ihnen fremden Gebiet als ungeschützte Persönlichkeit zu zeigen. So etwas kann nicht in jeder Minute der Begegnung geschehen. So etwas braucht oft mehrere Anläufe, noch längere Umwege müssen gegangen werden und manchmal gerät man auch in Sackgassen. Die Jugendlichen müssen Vertrauen entwickeln, erst in das Gegenüber, dann in sich selbst. Lassen sich die Jugendlichen auf diesen Prozess aber ein, geschieht etwas Überraschendes. Jegliches Wissen wird dann gleichsam nebenbei erworben. Das zu Lernende kommt den Jugendlichen in einem anderen Gewand näher. Es ist kein erwachsenes, für sie nutzlos wirkendes Wissen mehr, sondern sie nehmen es als Möglichkeit zur Stärkung der eigenen Persönlichkeit. [...]</p></blockquote>
<p>Wer das Vorwort und die wunderbaren Texte der Jugendlichen in Gänze  lesen möchte, dem sei noch einmal das Buch ans Herz gelegt &#8211; <a href="http://stadionbus.files.wordpress.com/2010/07/schreibwerkstatt_ansicht.pdf">per Link zur pdf-Datei</a> oder nach den Sommerferien ab September in gedruckter Form. Vormerkungen nehme ich gerne auch <a href="../kontakt/">per mail</a> entgegen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stadionbus.wordpress.com/1050/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stadionbus.wordpress.com/1050/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/stadionbus.wordpress.com/1050/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/stadionbus.wordpress.com/1050/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/stadionbus.wordpress.com/1050/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/stadionbus.wordpress.com/1050/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/stadionbus.wordpress.com/1050/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/stadionbus.wordpress.com/1050/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/stadionbus.wordpress.com/1050/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/stadionbus.wordpress.com/1050/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/stadionbus.wordpress.com/1050/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/stadionbus.wordpress.com/1050/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/stadionbus.wordpress.com/1050/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/stadionbus.wordpress.com/1050/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadionbus.wordpress.com&amp;blog=3841789&amp;post=1050&amp;subd=stadionbus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">vonruhrort</media:title>
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		<title>Andréa Bryan &#8211; Vernissage am 14. Mai</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 08:32:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Koss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Andréa Bryan]]></category>
		<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule für Musik und Tanz]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Stumme Musik&#8220; nennt Andréa Bryan eine Ausstellung ihrer Arbeiten, die vom 14. Mai bis zum 25. Juni in der Kölner Hochschule für Musik und Tanz als Wandinstallation zu sehen sind. Eröffnet wird die Ausstellung mit einer Vernissage am Freitag, den 14. Mai ab 18 Uhr. Anschließend findet ab 19.30 Uhr ein Konzert mit dem Ensemble [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadionbus.wordpress.com&amp;blog=3841789&amp;post=1031&amp;subd=stadionbus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Stumme Musik&#8220; nennt Andréa Bryan eine Ausstellung ihrer Arbeiten, die vom 14. Mai bis zum 25. Juni in der Kölner Hochschule für Musik und Tanz als Wandinstallation zu sehen sind. Eröffnet wird die Ausstellung mit einer Vernissage am Freitag, den 14. Mai ab 18 Uhr. Anschließend findet ab 19.30 Uhr ein Konzert mit dem Ensemble für experimentelle Improvisation der Hochschule für Musik und Tanz unter der Leitung von Prof. Paulo Álvares statt.</p>
<p><a href="http://stadionbus.files.wordpress.com/2010/04/unbenannt2-web.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1035" title="Unbenannt(2) web" src="http://stadionbus.files.wordpress.com/2010/04/unbenannt2-web.jpg?w=450" alt=""   /></a></p>
<p>Die Künstlerin Andréa Bryan ist in Sao Paulo geboren und lebt in Köln seit über zwanzig Jahren. Die Musik Brasiliens begleitet sie als Inspiration, und auch die provisorische und improvisierende Bauweise der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Favela">Favelas</a> rund um die Großstädte Brasiliens finden als künstlerisches Gestaltungsprinzip einen Niederschlag in ihren Arbeiten. Auf der Einladung zur Vernissage wird das so beschrieben, da &#8222;schichten sich Materialien über Materialien und überlagern sich die Farben, Formen und Töne&#8220;.</p>
<p style="padding-left:60px;"><a href="http://stadionbus.files.wordpress.com/2010/04/dsci1299-web.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1033" title="DSCI1299 web" src="http://stadionbus.files.wordpress.com/2010/04/dsci1299-web.jpg?w=300&#038;h=224" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stadionbus.wordpress.com/1031/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stadionbus.wordpress.com/1031/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/stadionbus.wordpress.com/1031/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/stadionbus.wordpress.com/1031/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/stadionbus.wordpress.com/1031/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/stadionbus.wordpress.com/1031/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/stadionbus.wordpress.com/1031/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/stadionbus.wordpress.com/1031/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/stadionbus.wordpress.com/1031/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/stadionbus.wordpress.com/1031/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/stadionbus.wordpress.com/1031/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/stadionbus.wordpress.com/1031/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/stadionbus.wordpress.com/1031/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/stadionbus.wordpress.com/1031/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadionbus.wordpress.com&amp;blog=3841789&amp;post=1031&amp;subd=stadionbus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Unbenannt(2) web</media:title>
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			<media:title type="html">DSCI1299 web</media:title>
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		<title>&#8222;Abseitsfalle&#8220; von Schorsch Kamerun am Theater Oberhausen</title>
		<link>http://stadionbus.wordpress.com/2010/03/18/abseitsfalle-von-schorsch-kamerun-am-theater-oberhausen/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 14:17:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Koss</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Dienstagabend hatte am Theater Oberhausen das Theaterstück &#8222;Abseitsfalle&#8220; von Schorsch Kamerun als Uraufführung seine Premiere. Die Grundidee des Stücks: Rot-Weiß Oberhausen und das Theater der Stadt treten in einem Wettbewerb gegeneinander an, um einen reichen Investor zu überzeugen, das so sehr vermisste Geld fließen zu lassen. Hier geht es zu meiner Besprechung von &#8222;Abseitsfalle&#8222;.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadionbus.wordpress.com&amp;blog=3841789&amp;post=1023&amp;subd=stadionbus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstagabend hatte am Theater Oberhausen das Theaterstück <a href="http://www.theater-oberhausen.de/programm/stuecke/abseitsfalle.htm">&#8222;Abseitsfalle&#8220; </a>von Schorsch Kamerun als Uraufführung seine Premiere. Die Grundidee des Stücks: Rot-Weiß Oberhausen und das Theater der Stadt  treten in einem Wettbewerb gegeneinander an, um einen reichen Investor zu überzeugen, das  so sehr vermisste Geld fließen zu lassen. <a href="http://zebrastreifenblog.wordpress.com/2010/03/18/urauffuhrung-dieser-abseitsfalle-vom-theater-oberhausen/">Hier geht es zu meiner Besprechung von &#8222;Abseitsfalle</a>&#8222;.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stadionbus.wordpress.com/1023/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stadionbus.wordpress.com/1023/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/stadionbus.wordpress.com/1023/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/stadionbus.wordpress.com/1023/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/stadionbus.wordpress.com/1023/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/stadionbus.wordpress.com/1023/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/stadionbus.wordpress.com/1023/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/stadionbus.wordpress.com/1023/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/stadionbus.wordpress.com/1023/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/stadionbus.wordpress.com/1023/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/stadionbus.wordpress.com/1023/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/stadionbus.wordpress.com/1023/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/stadionbus.wordpress.com/1023/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/stadionbus.wordpress.com/1023/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadionbus.wordpress.com&amp;blog=3841789&amp;post=1023&amp;subd=stadionbus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Sparmaßnahmen, Jugendhilfe und Protest</title>
		<link>http://stadionbus.wordpress.com/2010/02/10/sparmasnahmen-jugendhilfe-und-protest/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 20:31:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Koss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Gegenwart]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiterwohlfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[RUHR.2010-Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Notwendige Jugendhilfe wird durch Spaßnahmen Sparmaßnahmen unmöglich (Nachtrag 9.3.2010: Das war doch ein schöner Freudscher Verschreiber, der da fast einen Monat lang als Überschrift stand: Die Spaßnahme!) Verbände rufen zur Demonstration auf Der offene Jugendtreff „Einstein“ in Neumühl steht hier als Beispiel für die vielen Jugendhilfe-Angebote in Duisburg, die durch die geplanten Sparmaßnahmen der Stadt [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadionbus.wordpress.com&amp;blog=3841789&amp;post=1009&amp;subd=stadionbus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<h2>Notwendige Jugendhilfe wird durch <span style="text-decoration:line-through;">Spaßnahmen</span> Sparmaßnahmen unmöglich</p>
<p>(Nachtrag 9.3.2010: Das war doch ein schöner Freudscher Verschreiber, der da fast einen Monat lang als Überschrift stand: Die Spaßnahme!)</h2>
<h3>Verbände rufen zur Demonstration auf</h3>
<p><strong>Der offene Jugendtreff „Einstein“ in Neumühl steht hier als Beispiel für die vielen Jugendhilfe-Angebote in Duisburg, die durch die geplanten Sparmaßnahmen der Stadt Duisburg von der Schließung bedroht sind. Verschiedene Einrichtungen der Jugendhilfe und Jugendhilfeverbände haben für den <strong>kommenden Freitag um 16.30 Uhr zu einer Demonstration vor dem Duisburger Rathaus </strong>gegen die geplanten Kürzungen in der Jugendhilfe aufgerufen.</strong></p>
<p>Ein Schneeball fliegt zwischen die etwa fünfzehn wartenden Jugendlichen und trifft einen Jungen in den Nacken. Ärgerlich dreht er sich um und schimpft auf den Werfer, der etwa zehn Meter weiter die Straße hoch schon den nächsten Schneeball in der Hand hält. Wenige Minuten zuvor war der getroffene Junge selbst noch lachend einem Kumpel hinterher gerannt, um ihn mit Schnee einzuseifen. Es ist kurz vor vier und anscheinend wird es wirklich Zeit, dass das „Einstein“, der offene Jugendtreff in Duisburg-Neumühl, öffnet.</p>
<p>Bereits eine halbe Stunde vorher hatten zwei Jungen und zwei Mädchen heftig an der Türklinke gerüttelt. Lautstark riefen sie, draußen sei es zu kalt. Drinnen suchte der Mitarbeiter des Jugendtreffs Burak Y. das Material für den Video-Workshop und musste grinsen: „Die versuchen oft früher rein zu kommen und länger zu bleiben“, erklärte er, „Sie sind das so gewohnt, immer mal versuchen, ob noch was geht.“ Burak ist Student und arbeitet an zwei Öffnungstagen in dem offenen Jugendtreff, der von <em>Ofju e.V., </em>einem verbandsunabhängigen Verein, getragen wird.</p>
<p>Das „Einstein“ ist das einzige nichtkommerzielle Freizeitangebot für Jugendliche in Neumühl, wo die sozialen Bedingungen nicht die besten sind. Die Arbeitslosigkeit in dem Viertel ist hoch, und in vielen Familien vermitteln die Erwachsenen ihre eigene Perspektivlosigkeit an die Kinder weiter. Zuwanderer haben in den aus den 60er Jahren stammenden Wohnblöcken günstige Wohnungen gefunden. In so einem Umfeld bleiben Konflikte nicht aus. Die Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft suchen Halt in ethnisch geprägten Gruppen. Nicht selten wird der Alltag solcher Gruppen durch Gewalt und Kriminalität bestimmt. Ein Anstieg des Drogenmissbrauchs ist im Stadtteil in den letzten Jahren ebenso zu verzeichnen gewesen wie regelmäßiger Alkoholkonsum auch von Jugendlichen die Regel wurde. Ein Jugendtreff wie das „Einstein“ wird in so einem Viertel schnell zu Familienersatz, Sportmöglichkeit, Berufsberatung und Nachhilfeinstitut in einem.</p>
<p>Bevor das &#8222;Einstein&#8220; eröffnen konnte, waren  kommerzielle Spielhallen und Internetcafes die einzigen Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche in Neumühl. Seit etwas über einem Jahr stehen die Container des Jugendtreffs nun in der Albert-Einstein-Straße, und wo im November noch Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland zusammen mit Förderern des Vereins den einjährigen Geburtstag des Jugendtreffs feierte, herrscht heute große Sorge um dessen Fortbestand. Die finanzielle Situation der Stadt Duisburg macht umfassende Sparmaßnahmen notwendig. Dem Rat der Stadt Duisburg liegt zurzeit eine Vorschlagsliste zu diesen Sparmaßnahmen vor. Die finanziellen Zuwendungen für die Jugendhilfe sollen drastisch gekürzt werden. Werden diese Sparpläne Wirklichkeit, wird die soziale Arbeit mit Jugendlichen dort unmöglich, wo sie am nötigsten ist.</p>
<p>Auch wenn ein Verein wie <em>Ofju e.V. </em>den Jugendtreff zu einem Teil mit Spenden finanziert, erhält er ebenfalls Zuschüsse zu seinem Budget von der Stadt Duisburg. Fallen diese Zuschüsse fort, müssen die vor einem Jahr geöffneten Container-Türen geschlossen werden. Auch die städtischen Jugendhilfe-Einrichtungen werden von den geplanten Sparmaßnahmen bedroht. Doch dort wo Jugendtreffs schließen und Jugendzentren ihr Angebot einstellen müssen, bleiben Kinder und Jugendliche sich selbst überlassen. Geld das an diese Stelle gespart wird, kostet die Bürger wenige Jahre später das Doppelte und Dreifache, wenn Jugendliche ihre Zeit ohne Orientierung durch Erwachsene verbringen müssen.</p>
<p>Für Burak Y. liegt es auf der Hand. So etwas wie ein Video-Workshop wirkt auch auf das soziale Umfeld. Jugendliche fühlen sich mehr mit Neumühl und den dort lebenden Menschen verbunden, wenn sie die Menschen dort mit Mikrofon und Kamera zu ihrem Leben in dem Stadtteil befragt haben. „Die machen dann einfach weniger Mist, wenn sie die Menschen und ihre Geschichten näher kennen“, sagt Burak, „die machen dann was Sinnvolles. Das muss denen aber erst mal vorgemacht werden.“</p>
<p>Angesichts der drohenden Sparmaßnahmen im Jugendhilfe-Bereich haben verschiedene Jugendhilfeverbände und Einrichtungen der Jugendhilfe für den kommenden Freitag um 16.30 Uhr zu einer Demonstration vor dem Duisburger Rathaus aufgerufen. Ohne kommunale Zuschüsse wird Jugendhilfe unmöglich, wo sie am wichtigsten ist.</p></blockquote>
<p>Auf die Bitte von <em><a href="http://ofju.de/Foerderer/index.html">Ofju e.V.</a></em> habe ich vorgestern diesen kurzen Text über das <a href="http://ofju.de/Einstein.html">Jugendzentrum &#8222;Einstein&#8220; </a>geschrieben, den der Verein gestern als Pressemitteilung an die Duisburger Lokalpresse geschickt hat. Morgen gibt es hier mehr zum Thema Jugendhilfe. Wegen der dringlichen Bitte der Jugendhilfeverbände um Unterstützung bei der Kundgebung steht der Text heute schon ohne allzu viele zusätzliche Worte auch hier.</p>
<p>Zur Protest-Kundgebung <strong>auf dem Burgplatz (Rathaus Duisburg),<br />
Freitag, 12.2.2010, 16.30 Uhr</strong> rufen auf:  Jugendring Duisburg, die Arbeitsgemeinschaft der Verbände der freien Wohlfahrtspflege Duisburg (AWO Duisburg, Diakonie, Parität, Deutsches Rotes Kreuz, Jüdische Gemeinde, Caritas Duisburg), Ofju e.V., Parkhaus, Jungs e.V.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stadionbus.wordpress.com/1009/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stadionbus.wordpress.com/1009/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/stadionbus.wordpress.com/1009/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/stadionbus.wordpress.com/1009/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/stadionbus.wordpress.com/1009/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/stadionbus.wordpress.com/1009/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/stadionbus.wordpress.com/1009/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/stadionbus.wordpress.com/1009/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/stadionbus.wordpress.com/1009/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/stadionbus.wordpress.com/1009/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/stadionbus.wordpress.com/1009/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/stadionbus.wordpress.com/1009/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/stadionbus.wordpress.com/1009/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/stadionbus.wordpress.com/1009/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadionbus.wordpress.com&amp;blog=3841789&amp;post=1009&amp;subd=stadionbus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Brachfläche wird rekultiviert</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 17:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Koss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zettelkasten]]></category>
		<category><![CDATA[RUHR.2010]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhrgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[zwanzig10.de]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Jahr hat Fahrt aufgenommen, und endlich möchte ich die hier entstandene Brachfläche rekultivieren. Es gibt vielfältige Gründe, warum ich hier so lange Zeit nichts geschrieben habe. Vielleicht werde ich über einige dieser Gründe noch einmal ausführlicher etwas schreiben, weil mein zeitweiliges Verstummen hier für mich Fragen aufgeworfen hat. Diese Fragen berühren ebenso die Diskussion [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadionbus.wordpress.com&amp;blog=3841789&amp;post=998&amp;subd=stadionbus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Jahr hat Fahrt aufgenommen, und endlich möchte ich die hier entstandene Brachfläche rekultivieren. Es gibt vielfältige Gründe, warum ich hier so lange Zeit nichts geschrieben habe. Vielleicht werde ich über einige dieser Gründe noch einmal ausführlicher etwas schreiben, weil mein zeitweiliges Verstummen hier für mich Fragen aufgeworfen hat. Diese Fragen berühren ebenso die Diskussion um die Zukunft des Journalismus wie auch die allgemeinere Debatte um kulturelle Folgen des Internets.</p>
<p>Jedenfalls besaß ich keine Sprache mehr für dieses Blog, und zwar in erster Linie deshalb, weil mir das Gefühl dafür verloren gegangen war, welch flüchtiges Denken ich mir hier erlauben wollte. Ich hoffe, ich habe dieses Gefühl wieder gefunden. Schließlich hatte ich vor, neben dem im weitesten Sinn kulturjournalistischen Schreiben auch weiter über meine Erfahrungen bei der Durchführung einer Schreibwerkstatt mit Jugendlichen im Ruhrgebiet zu berichten. Da kommen einem nämlich schnell sehr grundsätzliche Überlegungen zur Kultur, zur Bildung und zur Entwicklung des Ruhrgebiets.</p>
<p>Mit dem Projekt &#8222;Kulturhauptstadt&#8220; ist ja dort einige Hoffnung verbunden. Wer sich in der Blog-Welt über <em>Ruhr.2010 </em>informieren will, dem sei<a href="http://www.zwanzig10.de/"> zwanzig10.de</a> ans Herz gelegt. Hier werden Blog-Aktivitäten zur Kulturhauptstadt gebündelt, und was in der wirklichen Welt noch weit entfernt erscheint, wird hier verwirklich. Für mich wirkt <em>zwanzig10.de </em>wie ein Sinnbild für ein Ruhrgebiet der Zukunft, weil ich dort eine besondere Mischung aus Städteverbundenheit der Blogger und deren Bewusstsein für die weiterhin zu gestaltende Idee des Ruhrgebiets zu erkennen glaube.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stadionbus.wordpress.com/998/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stadionbus.wordpress.com/998/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/stadionbus.wordpress.com/998/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/stadionbus.wordpress.com/998/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/stadionbus.wordpress.com/998/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/stadionbus.wordpress.com/998/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/stadionbus.wordpress.com/998/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/stadionbus.wordpress.com/998/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/stadionbus.wordpress.com/998/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/stadionbus.wordpress.com/998/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/stadionbus.wordpress.com/998/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/stadionbus.wordpress.com/998/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/stadionbus.wordpress.com/998/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/stadionbus.wordpress.com/998/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadionbus.wordpress.com&amp;blog=3841789&amp;post=998&amp;subd=stadionbus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>RuhrTriennale &#8211; Tine Kindermann &amp; Iggy Pop</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 14:28:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Koss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Century of Song]]></category>
		<category><![CDATA[Iggy Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Ribot]]></category>
		<category><![CDATA[RuhrTriennale]]></category>
		<category><![CDATA[Tine Kindermann]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Century of Song&#8220; heißt die Konzertreihe, in der während der RuhrTriennale der Song in allen Spielarten im Mittelpunkt steht. Der Song kann das Volkslied sein, er kann Weltmusik sein oder Rock, der seiner Zeit weit voraus war. Manchmal kann die Musik des Songs sogar tanzbar sein. Normalerweise ist das Publikum der RuhrTriennale das aber nicht [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadionbus.wordpress.com&amp;blog=3841789&amp;post=954&amp;subd=stadionbus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Century of Song&#8220; heißt die Konzertreihe, in der während der RuhrTriennale der Song in allen Spielarten im Mittelpunkt steht. Der Song kann das Volkslied sein, er kann Weltmusik sein oder Rock, der seiner Zeit weit voraus war. Manchmal kann die Musik des Songs sogar tanzbar sein. Normalerweise ist das Publikum der RuhrTriennale das aber nicht gewöhnt. Im Sitzen wird zugehört und allenfalls etwas mitgewippt. Jedes Kulturereignis etabliert eben seine eigenen Regeln, die bei der RuhrTriennale mit den Ausnahmen von vereinzelt tanzenden Zuschauern nur bestätigt werden.</p>
<p>Nun war Iggy Pop zur Konzertreihe &#8222;Century of Song&#8220; in den Duisburg Landschaftspark Nord eingeladen, und die Regeln wurden andere. Fans hatten sich die Karten gesichert. Sie füllten bald tanzend den Raum zwischen Sitzplätzen und Bühne, und zum Abschluss des Konzerts lud Iggy Pop sie zu sich nach oben auf die Bühne ein. Ein extatisch wogender Chor sang da den Refrain von &#8222;I wanna be your dog&#8220; mit und tat es hin und wieder dem Vorsänger Iggy Pop gleich, der diesen Refrain auch auf deutsch singt. &#8222;Ich will dein Hund sein &#8230;!&#8220; Es war ein großartiges Konzert von Iggy Pop. Es war ein Abend mit einem großen Künstler.</p>
<p>Man muss es den Duisburgern ja manchmal laut sagen, welche besonderen Ereignisse in ihrer Stadt geschehen. An diesem Samstagabend geschah im Landschaftspark Nord etwas, dessen Strahlkraft alleine durch den Auftritt von Tine Kindermann ein wenig getrübt wurde. Davon wird später noch die Rede sein, denn zunächst soll es darum gehen, wie ein Mensch, 62 Jahre alt, den Mut besitzt, sich mit seinem ganzen Sein auf die Bühne zu stellen und es wagt, jene mit der Musik verbundenen Bilder einer anderen Zeit in die Gegenwart mitzunehmen.</p>
<p>Den Abend hatte der Kurator der Reihe und Kopf der exzellenten Begleitband, der Gitarrist Marc Ribot, unter das Motto  &#8222;Love and Death&#8220; gestellt. Da zelebrierte Iggy Pop also ausdrucksstark die Trauer mit französischen Chansons-Klassikern. Im stampfenden Rhythmus von Songs  aus Stooges-Zeiten und seinen Solo-Tagen waren Zorn und Lebenslust gleichermaßen zu spüren. Da kippte der Ausdruck dieser ursprünglichen Gefühle von Trauer, Zorn und Gewalt aber  immer wieder auch um. Traumhaft sicher bewegte sich Iggy Pop auf diesem schmalen Grat von Humor und Ironie, der die Tiefe des Gefühlsausdrucks in den Songs nie in Frage stellt. Er meinte es weiterhin ernst mit all diesen überwältigenden Gefühlen und wollte sie auf der Bühne ausleben, aber Zeit ist schließlich vergangen und ein wahrer Künstler entwickelt sich weiter.</p>
<p>Dieses &#8222;Love and Death&#8220; wird auf der Bühne auch deshalb spürbar, weil so ein Konzert von Iggy Pop immer auch einen sehr körperlichen Ausdruck findet. Sowohl sein nackter Oberkörper als auch die wegen eines Hüftleidens verdrehten Bewegungen lassen ihn verletzlich erscheinen. Als Gegenpol dazu wirken die Energie seiner Bewegungen und die Härte von mancher alter Rocker-Geste. Iggy Pop liefert keine Show ab, sondern zeigt sich ganz und gar. Deshalb werden diese Rockergesten nicht zum Versatzstück billiger nostalgischer Erinnerung sondern verwandeln sich in lebendige Kunst. Was Iggy Pop auf der Bühne zeigt, heißt in der Bildenden Kunst Performance oder Aktionskunst und wird dort mit den Weihezeichen der Hochkultur versehen. Andererseits, wenn Iggy Pop im Rahmen der RuhrTriennale auftritt, ist er, was die Hochkultur angeht, auch schon ganz weit vorgedrungen. So anders ist ein Konzert von Iggy Pop als jene Unterhaltungsshows von Reunion-Acts für in die Jahre gekommene Fans, die in den 70er oder 80er Jahren einmal jung waren. Weil es so anders ist, sieht man an diesem Abend neben all den Fans früherer Tage auch junge Gesichter; Zuschauer, die noch nicht auf der Welt waren, als Iggy Pop schon längst solo  auftrat und die Geschichte der Stooges zum ersten Mal endete.</p>
<p>Zum Konzept der Reihe &#8222;Century of Song&#8220; gehört es seit einigen Spielzeiten auch, unterschiedliche Künstler für den Abend zusammen zu bringen. Das missriet an diesem Abend ganz und gar. Nicht weil die von Tine Kindermann interpretierten deutschen Volkslieder im Kontrast zur Musik von Iggy Pop zu ungewohnt wirkten, sondern weil Tine Kindermann an das künstlerische Niveau von Iggy Pop mit Abstand nicht heran reichte.</p>
<p>Es mag ja sein, dass die in New York lebende Deutsche dort mit dem Exotenbonus des deutschen Volkslieds ihre Erfolge hat. In ihrem Heimatland  fällt dieser Exotenstatus fort. Da geht es alleine um den Moment des Auftritts und die künstlerische Qualität der Darbietung. Tine Kindermann hat eine durchschnittliche, wenig variationsreiche Stimme. Dennoch könnte so eine Stimme reichen, wenn Ausdruckskraft und Präsenz die Volkslieder mit Leben füllten. Wenn jemand aber mit der immer gleichen inneren Haltung vom Tod wie von der Liebe singt, können diese Lieder nicht berühren. Es scheint, als wäre der Sängerin der emotionale Zugang bei ihrer intellektuellen Beschäftigung mit den deutschen Wurzeln verschlossen geblieben. Bezeichnender Weise machte da ein jiddisches Lied eine Ausnahme.  Kannte Tine Kindermann die Komponistin dieses Liedes doch persönlich.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stadionbus.wordpress.com/954/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stadionbus.wordpress.com/954/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/stadionbus.wordpress.com/954/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/stadionbus.wordpress.com/954/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/stadionbus.wordpress.com/954/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/stadionbus.wordpress.com/954/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/stadionbus.wordpress.com/954/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/stadionbus.wordpress.com/954/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/stadionbus.wordpress.com/954/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/stadionbus.wordpress.com/954/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/stadionbus.wordpress.com/954/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/stadionbus.wordpress.com/954/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/stadionbus.wordpress.com/954/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/stadionbus.wordpress.com/954/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadionbus.wordpress.com&amp;blog=3841789&amp;post=954&amp;subd=stadionbus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Was Köln zum idealen Ort für Frauenfußballwettbewerbe macht</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 06:20:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Koss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenfußball]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Kölsche Mentalität]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum das Pokalendspiel im Frauenfußball demnächst in Köln stattfindet, braucht man nicht zu wissen. Warum Köln aber der einzige mögliche Ort in Deutschland für eine solche Veranstaltung ist, kann man hier lesen. Das hat natürlich nur mit der kölschen Mentalität zu tun.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadionbus.wordpress.com&amp;blog=3841789&amp;post=946&amp;subd=stadionbus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum das Pokalendspiel im Frauenfußball demnächst in Köln stattfindet, braucht man nicht zu wissen. Warum Köln aber der einzige mögliche Ort in Deutschland für eine solche Veranstaltung ist, kann man <a href="http://zebrastreifenblog.wordpress.com/2009/06/17/der-einzig-mogliche-endspielort-gerade-wegen-letztlich-sieben-toren/">hier </a>lesen. Das hat natürlich nur mit der kölschen Mentalität zu tun.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stadionbus.wordpress.com/946/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stadionbus.wordpress.com/946/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/stadionbus.wordpress.com/946/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/stadionbus.wordpress.com/946/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/stadionbus.wordpress.com/946/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/stadionbus.wordpress.com/946/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/stadionbus.wordpress.com/946/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/stadionbus.wordpress.com/946/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/stadionbus.wordpress.com/946/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/stadionbus.wordpress.com/946/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/stadionbus.wordpress.com/946/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/stadionbus.wordpress.com/946/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/stadionbus.wordpress.com/946/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/stadionbus.wordpress.com/946/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadionbus.wordpress.com&amp;blog=3841789&amp;post=946&amp;subd=stadionbus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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